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In Kiyokawa erzählt man sich, dass vor einigen Jahren ein Junge bei seinem strengen, sehr traditionellen Vater lebte. In der Schule wurde schnell sein künstlerisches Talent entdeckt, das der Vater jedoch nicht fördern wollte. Dies entsprach nicht den hohen Zielen, die er für seinen Sohn hatte: der Sohn sollte in seine Fußstapfen treten und wie er Master Blender werden.

Nichtsdestotrotz besuchte der Junge heimlich eine Kunstschule, bei der er auf andere Teilnehmer traf, die ebenfalls mit vorgegebenen Idealen zu kämpfen hatten. So kam es, dass sie ihre eigene Künstlergruppe gründeten, um mit ihren expressiven Werken gegen die oberflächlichen Werte und Ziele zu rebellieren. Dies brachten sie vor allem mit der kontinuierlichen Verwendung eines Ensō zum Ausdruck, das gepaart mit dunklen Farbwerten zum Hauptmerkmal der Gruppe wurde.

Ensō (円 相) ist das japanische Wort für „Kreis“ und gilt als eines der höchsten Symbole des Zens. Im Zen zeigt ein gezeichnetes Ensō den Geist und Charakter seines Malers. Es ist ein Ausdruck des gegenwärtigen Gemütszustands und das Zeichnen soll Kraft und Erleuchtung hervorrufen. Ein Ensō wird mit nur einem Pinselstrich gemalt, der im Nachhinein nicht mehr ausgebessert werden darf. Dies soll unterstreichen, dass jeder festgehaltene Moment auf seine Weise schön und vollständig ist – ein Ensō wird daher auch als Ablehnung des Perfektionismus verstanden.

Anfangs rebellierte die Künstlergruppe nur im Stillen, doch mit der Zeit brachten sie ihren Protest in Form von Graffiti-Kunstwerken auch auf die Straße. Als der Vater herausfand, dass sein eigener Sohn Teil dieser Gruppe war, kam es zu einem heftigen Streit, der darin endete, dass jeder seines eigenen Weges ging. Als die Mix-Kultur immer populärer wurde, gab es einige Jahre später einen Umschwung in der Spirituosen Branche. Dies weckte auch das Interesse des Vaters und er setzte sich selbst das Ziel, Whiskys zu kreieren, die ihr volles Potential in Longdrinks und Cocktails offenbaren. Seine Kollegen hingegen kritisierten ihn scharf, da sie darauf beharrten, dass ein Whisky nur pur genossen werden sollte. Dieser Idealismus und Starrsinn bezüglich des Whisky-Konsums öffnete dem Vater endlich die Augen. Er verstand, dass sein Sohn und seine Künstlergruppe auch genau gegen diese eingefahrenen Strukturen kämpften. Um dieser Künstlergruppe Tribut zu zollen, wurde die Marke Ensō Japanese Whisky ins Leben gerufen, die durch verschiedene, charaktervolle Whiskys Menschen ermutigen soll, kreativer und gewagter Whisky zu konsumieren. Alle Ensō Whiskys rebellieren somit - wie auch die Künstlergruppe damals - gegen festgefahrene Ideale.

 

 

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